Saarbrücken im Fokus der Weltpresse:
Die Filiale der Kaufhauskette Karstadt bleibt ihren Saarbrücker Angestellten und Kunden jetzt vielleicht doch erhalten. Wiefolgt meldete Financial.de am 29.05.2009, dass die Saarländische Landesregierung nun eine Landesbürgschaft zur Rettung von Karstadt anbietet.
Saarbrücken (ddp-rps). Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) bietet zur Rettung der Kaufhauskette Karstadt eine Landesbürgschaft an. Voraussetzung dafür sei, dass der Vorstandschef des Karstadt-Mutter Arcandor den Nachweis erbringe, dass die Finanzprobleme des Konzerns ausschließlich in Folge der Wirtschaftskrise und nach dem 1. Juli 2008 eingetreten sind, sagte Müller der «Saarbrücker Zeitung» (Samstagausgabe). Im Falle eines solchen Nachweises müsse auch das Bundeswirtschaftsministerium dem
Unternehmen eine Staatsbürgschaft genehmigen.
Das Saarland will Müller zufolge für 20 Prozent der Aufwendungen bürgen, die zur Rettung des Saarbrücker Karstadt-Standorts notwendig seien. Der Rest soll aus dem Rettungsfonds des Bundes beigesteuert werden. Die anderen Bundesländer mit Karstadt-Standorten sollten dieses Modell übernehmen, riet der saarländische Ministerpräsident. Die Bundesregierung hatte für finanzielle Engpässe nach dem 1. Juli 2008 einen 100 Milliarden Euro umfassenden Rettungsfonds für notleidende Unternehmen aufgelegt. (ddp)
(Quelle: http://www.financial.de/news/wirtschaftsnachrichten/2009/05/29/saarland-bietet-landesburgschaft-zur-rettung-von-karstadt-an/)
