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Historie bis zur Stadtgründung 1909

In einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos III. an das Bistum Metz wurde Saarbrücken erstmals als Königsburg „castellum Sarabruca“ erwähnt. Ab 1120 entstand die Grafschaft Saarbrücken, in der sich in der Umgebung der Burg die Siedlung (Alt-)Saarbrücken entwickelte. Graf Johann I. verlieh Saarbrücken und St. Johann jeweils das Stadtrecht. Ab 1353 gehörte Saarbrücken zu dem Haus Nassau, in dessen Besitz Stadt und Grafschaft bis zur französischen Revolution blieben. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt so schlimm zerstört, dass sie 1637 nur noch 70 Einwohner zählte. Erst 1741 erlebte Saarbrücken wieder einen Aufschwung: Steinkohlegruben wurden verstaatlicht und Eisenschmelze entstanden. In dieser Zeit wurden auch das barocke Residenzschloss und die Ludwigskirche erbaut. Bedeutendster Ort im Deutsch- Französischen Krieg war die Spicherer Höhe, die von den deutschen Truppen erobert wurde. 1909 wurden schließlich die Städte (Alt-)Saarbrücken, St. Johann und Malstatt-Burbach vereinigt.

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