Sehenswertes & Kultur

Sehenswürdigkeiten

Wer die über 1000-jährige Geschichte Saarbrückens nach Sehenswürdigkeiten und architektonischen Highlights erkundet, folgt oftmals den Spuren des großen Barockbaumeisters F. J. Stengel.

Ludwigskirche und Ludwigsplatz

Saarbrücken

Die Ludwigskirche in Alt-Saarbrücken ist eine evangelische Kirche im Barockstil und das Wahrzeichen der Stadt Saarbrücken. Fertig gestellt im Jahre 1775 zählt sie zu den bedeutendsten barocken Kirchenbauten Deutschlands.
Zusammen mit dem Ludwigsplatz, den umliegenden Palais’ und Beamtenhäusern gilt das prächtige Barockensemble als Meisterwerk des fürstlichen Baumeisters Stengel.

Schloss und Schlossplatz

Das Saarbrücker Schloss mit dem gläsernen Mittelteil ist eine Komposition aus Barock und Moderne. Es bildet rein optisch den Mittelpunkt der Stadt.
Aus der Burg „castellum Sarabrucca“ entstand im 17. Jahrhundert ein Renaissanceschloss. Seit es in den Reunionskriegen zerstört wurde, sind nur noch die unterirdischen Anlagen davon vorhanden, die man heutzutage besichtigen kann. An seiner Stelle ließ Fürst Wilhelm Heinrich vom Baumeister Stengel ein barockes Schloss planen und erbauen.
Der Schlossplatz besteht aus mehreren barocken Gebäuden, darunter das Erbprinzenpalais, das ebenfalls die Handschrift Stengels trägt. Mittlerweile hat sich der Platz zu einem lebendigen Kulturtreffpunkt entwickelt.

Im Sommer finden im Schlossgarten jeden Sonntag Open-Air-Konzerte statt.

Eine Besichtigung des Schlosses lohnt sich auf jeden Fall und von der Schlossmauer aus hat man den wohl schönsten Blick auf die Stadt.

Basilika St. Johann

In einer Seitengasse des St. Johanner Marktes zeigt die Basilika St. Johann nach umfassender Restaurierung wieder ihre komplette barocke Schönheit.
Das von Stengel 1754-1758 errichtete Bauwerk zeichnet sich durch den Turm direkt über dem Eingangsportal aus und ist auch von innen prachtvoll ausgeschmückt.
Besondere Bedeutung hat die Kirche wegen der regelmäßig stattfindenden Orgel- und Kirchenkonzerte.

Staatstheater

Saarbrücken

Das Gebäude des Staatstheaters wurde von 1937 an erbaut. Es ist ein „Geschenk“ der Nationalsozialisten für das Abstimmungsergebnis 1935, mit dem sich das Saarland für die Angliederung an das Deutsche Reich entschied. In den Kriegsjahren wurden große Teile des Gebäudes zerstört. Die Technik blieb aber weitgehend erhalten und ist bis heute noch Bestandteil einer der technisch flexibelsten Theaterbühnen Deutschlands. Trotz der zwiespältigen Vergangenheit ist das Theater am Ufer der Saar als markanter Teil des Stadtbildes akzeptiert. Das Ensemble genießt einen guten Ruf.

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